Seit Mitte Dezember 2010 unterstützt Blue_Lightning die Frauenschach-bundesligamannschaft der Schachfreunde von 1891 Friedberg.
22.02.2012
weitere Bilder unter www.schach-friedberg.de
22.01.2012
Freitags deklassierte man den Reisepartner Schott Mainz mit 5,5:0,5 Lediglich Lyubka Genova gab ein Remis ab und musste damit sehr zufrieden sein, da ihre Gegnerin den Gewinnzug nicht fand und durch Zugwiederholung, wohl auch vor dem zu großen Respekt der starken internationalen Meisterin, ins Unentschieden einwilligte. Einen Tag später schlug man den großen Hamburger Sportverein denkbar knapp mit 3,5:2,5 Ein echter Krimi, denn das Spiel stand auf Messersschneide. Die Hanseatinnen traten immerhin mit drei deutschen Nationalspielerinnen an. Hier konnten die Burgfräuleins mit 2,5:0,5 punkten, was entscheidend für den Sieg war. Am Sonntag hingegen spielten die Burgfäuleins nur ein 3:3 gegen Mühlheim, was ein bißchen enttäschend war nach dem großen Spiel gegen Hamburg. In allem aber ein sehr erfolgreiches Wochenende.
sitzend: Melanie Ohme
02.12.2011
30.10.2011
gewonnen aber keine Punkte
Am Samstag spielten unsere Friedberger Burgfräulein stark gegen den amtierenden deutschen Mannschaftsmeister OSG Baden-Baden. Nach anfänglichen guten Start ging man sogar durch Ticia Gara (26) mit 1:0 in Führung. Im weiteren Verlauf konnten sich aber die Favoritinnen durchsetzen und wir verloren mit 2,5:3,5. Tagdrauf verlor man dann leider auch noch gegen einen schwächer eingestuften Gegner, die Karlsruher SF 1853 sogar höher mit 2:4. Nun gilt es am 26.-27.11.2011 in Stuttgart gegen SV Stuttgart Wolfbusch und Bad Königshofen zu punkten.
Weitere -Bilder und Informationen zum Bundesligawochenende können auf www.schach-friedberg.de gesehen werden.
21.10.2011
Heimpremiere der "Burgfräuleins"
in Friedberg-Dorheim

17.10.2011
Adriana Nikolova ist bulgarische Blitz-Einzelmeisterin

Herzlichen Glückwunsch!
25.09.2011
01.09.2011
Unsere Mannschaftsaufstellung für die 1. Frauenbundesliga
Jetzt ist es soweit!! Unser Team ist komplett und gemeldet. Es gibt keinen Weg mehr zurück, die Bundesliga kann kommen und wir sind bereit!! An den ersten 6 gemeldeten Bretter haben wir einen Elo-Durchschnitt von 2329. Alle 14 Spielerinnen zusammen genommen haben noch einen Durchschnittswert von 2019. Für einen Aufsteiger doch recht ordentlich oder? :-) Also verpasst unser erstes Spiel (29.10.2011 ab 14 Uhr) gegen den amtierenden Rekordmannschaftsmeister Baden-Baden nicht!!!!!
| Titel | Vorname | Nachname | Alter | Elo | Bild |
| IM/WGM | Eva | Repkova | 36 | 2423 | |
| WIM | Melanie | Ohme | 21 | 2344 |
|
| WGM | Elena | Levushkina | 27 | 2324 |
|
| WGM | Ticia | Gara | 26 | 2375 | |
| WGM | Deimante | Daulyte | 23 | 2238 |
|
| WGM | Adriana | Nikolova | 22 | 2268 |
|
| WIM | Irina | Bulmaga | 17 | 2304 |
|
| WIM | Lyubka | Genova | 26 | 2259 |
|
| WIM | Melinda | Goczo | 27 | 2204 | |
| WIM | Dr. Lili | Toth | 25 | 2216 |
|
| My Linh | Tran | 16 | 2018 |
| |
| Steffi | Janotta | 25 | 2036 |
| |
| Clara Victoria | Graf | 10 | 1701 |
| |
| Carolin Valeria | Diener | 10 | 1778 | ||
01.09.2011
| HERZLICH WILLKOMMEN Ticia Gara (26) letztes, neues Burgfräulein! |
Ticia Gara, dieNr. 4 der ungarischen Nationalmannschaft
Knapp 3 Stunden vor Ablauf der Meldefrist haben wir gestern noch eine neue Spielerin für uns gewinnen können. Eine Spielerin auf die wir uns sehr freuen und die wir hiermit auf das herzlichste in Friedberg willkommen heißen. Unsere fünfte Großmeisterin.
TICIA
GARA (26) aus Budapest/Ungarn hat aktuell eine Elo-Zahl von 2375 und
ist hinter Eva, Melanie und Lena an Position vier gemeldet.
06.06.2011

Zum Artikel Wetterauer Zeitung vom 06.06.2011
04.06.2011
Zum Artikel Frankfurter Neue Presse vom 04.06.2011
30.05.2011
HERZLICH WILLKOMMEN Elena Levushkina (27) neues Burgfräulein! |

WGM Elena Levushkina (27) - Deutsche Nationalspielerin und Brett Nr. 3
des deutschen Nationalteams bei der letzten Schacholympiade, hat letzte
Woche schon einmal das neue Trikot der Burgfräuleins übergezogen.
Herzlich willkommen in Friedberg und viel Spass bei den Burgfräuleins, Elena!
Liebe Grüße
Schachfreunde von 1891 Friedberg
DER VORSTAND
www.schach-friedberg.de
Interview mit Elena Levushkina über die genauen Hintergründe des Wechsels nach Friedberg
Herzlich willkommen in Friedberg, Elena!
EL: Danke.
EL: Ich stehe mit Melanie in regelmäßigem Kontakt. Wir haben uns über die Fortschritte bei der Mannschaftssuche ausgetauscht. Als wir uns das letzte Mal beim Neckar-Open in Deizisau gesehen haben, hat sie mich gefragt, ob ich nicht auch nach Friedberg kommen möchte. Kurze Zeit danach wurde ich vom Vereinsvorstand Martin Herwig-Päutz angeschrieben. Wir haben dann telefoniert und eine Woche später war es beschlossene Sache.
Beim Aufsteiger Friedberg scheint offenbar große Euphorie zu herrschen, auch mit Blick auf den mit Melanie und dir verstärkten Kader für die neue, im Oktober startende, erste Saison in der 1. Frauenbundesliga. Wie denkst du darüber?
EL: Ich freue mich auch auf die
Saison, die bestimmt spannend und lustig wird. Ich habe mich ständig
über das aktuelle Geschehen und die Entwicklung unter www.schach-friedberg.de und auf der Seite unseres Trikotsponsors auf dem Laufenden gehalten. Ich finde es schön, dass wir beide mit so viel Begeisterung aufgenommen werden.
Melanie
Ohme wollte dich gerne, wie in ihrem Interview vom 17.05.2011 geäußert,
mit im Team haben. Nun bist du dabei, was bedeutete das laute Rufen
Melanies für dich?
EL: Melanie war einer der
Hauptgründe, aus denen ich mich für Friedberg entschieden habe. Ich
schätze sie sehr als Teamkollegin in der Nationalmannschaft und es freut
mich, dass es ihr mit mir auch so geht.
Warum ging auf einmal alles so schnell?
EL:
An mir lag es nicht :)). Mit anderen Vereinen habe ich viel länger
kommuniziert und konnte mich schwer festlegen. Wobei das teilweise an
der langsamen Kommunikation per e-Mail lag. Bei Friedberg wusste ich
schnell, wie sie sich die genauen Detailfragen vorstellten. Im Hinblick
darauf, dass die Mannschaften für die nächste Saison schon bald gemeldet
werden müssen, musste ich mich ausserdem schnell entscheiden.
Melanie
äußerte in ihrem Interview ihr beide würdet euch in der
Nationalmannschaft ebenfalls sehr gut verstehen - vielleicht erzählst du
uns hier auch ein, zwei Sätze dazu.
EL: Wir hatten
eine junge Mannschaft, haben uns alle prima verstanden und konnten
einiges zusammen unternehmen. Da ich mit 27 (wenn auch nur knapp) die
Älteste im Frauenteam war, habe ich die ‚Mutti‘-Rolle übernommen und
hatte mich auch mal um unseren Mannschaftskapitän zu kümmern :))
Wieviele Angebote lagen Dir noch vor – und was gab den Ausschlag nach Friedberg zu gehen?
EL:
Ich stand sonst mit vier anderen Vereinen im Kontakt. Ausschlaggebend
waren mehrere Faktoren: die Möglichkeit, an einem vorderen Brett zu
spielen, das junge sympathische Team und wie schon erwähnt, mein und
Melanies beiderseitiger Wunsch zusammen zu spielen. Außerdem habe ich
von Anfang an großes Interesse von der Friedberger Vorstandsseite
gespürt.
Auf was freust du dich am meisten in Friedberg?
EL: Auf eine schöne Saison mit tollen Leuten. Wir werden bestimmt viel Spaß haben, auch außerhalb des Schachlichen.
Wen oder was kennst du von Friedberg? Stichwort: Burgfräuleins
EL:
Letzten Mittwoch habe ich Martin Herwig-Päutz und René Gabel getroffen.
Sie sind extra aus Friedberg nach München gefahren, nur um mich
persönlich im Verein willkommen zu heissen und mit mir essen zu gehen.
Das fand ich sehr nett und zeigt die Entschlossen- und Zielstrebigkeit
der beiden. Von den Spielerinnen kenne ich nur Deimante Daulyte von der
letzten Schacholympiade und dem diesjährigen Moscow Open. Die andere
Mädels habe ich schon auf Turnieren gesehen, jedoch keinen Kontakt
gehabt. Das wird sich ja bald ändern. :)
Du hast viele Jahre für Allianz Leipzig gespielt. Seit wann genau und was bedeutet der Wechsel nach so langer Zeit für dich?
EL: Seit
ich 2002 nach Deutschland gekommen bin spielte ich für Allianz Leipzig.
Das war meine neunte Saison mit ihnen. Es ist mir nicht leicht
gefallen, sie zu verlassen. Denn schon ein Jahr zuvor wurde ich gefragt,
ob ich nicht wechseln möchte, nachdem wir den Aufstieg in die erste
Liga verpasst hatten, aber ich wollte es noch mal versuchen. Nach der
diesjährigen Saison war aber für mich klar, dass ich kein drittes Jahr
in der zweiten Liga spielen möchte.
Friedberg hat eine junge,
hungrige Mannschaft, wie hast du sie bei Eurem Aufeinandertreffen im
Februar erlebt – und wie siehst du ihre Zukunft? Was möchtest du mit ihr
erreichen?
EL: Ich habe sie motiviert und kampfbereit erlebt.
Dieses Team gehört für mich jetzt schon zu den Ligastärksten und wird
nächste Saison mindestens in der oberen Hälfte landen. Nachdem etwas
Erfahrung gesammelt wurde, können wir auch den Meistertitel ins Visier
nehmen.
Geht man von dem jetzigen Stand aus und es bleiben die
anderen Spielerinnen alle im Kader, habt ihr von Brett 1 bis 6 einen
Elo-Schnitt von über 2300, für einen Aufsteiger ein unglaublich
homogener Kader. Was denkst du darüber?
EL: Diese relative
Ausgeglichenheit ist unsere große Stärke. Wir können alle voneinander
lernen und profitieren. Dass Friedberg für jeden ein sehr ernst zu
nehmender Gegner ist, war auch letzte Saison schon klar.
Die Friedberger spielen mit eigenen Trikots – auch um weitere starke Werbepartner zu finden – wie gefallen sie dir?
EL: Für
mich ist das ein Zeichen der Professionalität. Fast in jeder Sportart
treten Mannschaftsmitglieder in gleichen Trikots auf, in Schach ist es
aber selten. Unsere finde ich schön, weil ich weiß und blau gerne mag.
Du
spielst in mehreren Ligen, unter anderem in Österreich. Wieviele sind
es genau und wie bekommt man das alles unter einen Hut? Vielleicht
erzählst du uns hier mal ein, zwei Sätze dazu.
EL: Ich
spiele außer den zwei deutschen Ligen (bei den Männern in der 2.
Bundesliga mit SK Tarrasch 1945 München und kommende Saison für
Friedberg in der 1. Frauenbundesliga) auch in zwei österreichischen
Ligen: für Kufstein in der 2. Bundesliga West, mit denen ich letzte
Saison aufgestiegen bin, also steht uns die erste Liga bevor; und
gelegentlich für Hörsching in der Oberösterreichischen 1. Landesliga (3.
Liga). Man kann natürlich nicht in jeder Liga alle Einsätze spielen, da
muss man Prioritäten setzen. Ich war zum Beispiel in den Wintermonaten
jedes Wochenende unterwegs. Das zehrt an den Kräften, vor allem wenn man
unter der Woche auch beschäftigt ist. Ich denke, sobald ich Vollzeit
berufstätig werde, halte ich so einen Rhythmus nicht mehr durch.
Du lebst und arbeitest in München, was genau machst du beruflich dort – und was gefällt dir an dieser Stadt ?
EL: Ich
bin Softwareentwicklerin bei Koch Media – Hersteller und Distributor
von Spielen, Filmen und PC-Software. Ich programmiere aber keine Spiele,
wie man denken könnte, sondern Software-Produkte für den firmeninternen
Bedarf. Ich bin dort teilzeitbeschäftigt, da ich die restliche Zeit für
meine Dissertation brauche. München ist eine sehr schöne Stadt mit
ihrem eigenen Flair. Sie hat für jeden etwas. Mit ihren vielen
Biergärten, Grünanlagen, Seen, Ausgehmöglichkeiten, Museen und
Sehenswürdigkeiten. Noch mehr liebe ich München für seine Umgebung mit
den vielen tollen Ausflugszielen.
Welche Turniere stehen bei Dir als nächstes an?
EL:
Nach einer anstrengenden Saison ist erst mal Urlaub angesagt. Das
nächste Turnier ist im August geplant. Das wird der Länderkampf gegen
die Ukraine sein. Bis dahin spiele ich nur Blitz- und
Schnellschachturniere.
Danke für für das Interview, Lena !
17.05.2011
Zum Artikel Frankfurter Neue Presse vom 17.05.201115.05.2011

Steffi Janotta
In der B-Gruppe (DWZ max. 1600) konnte Elena Wallrabenstein von den Schachfreunden Friedberg bereits nach 2 Runden mit 2/2 einen ganzen Punkt Vorsprung vorweisen - verlor dann aber in der 3. Runde gegen Carolin Diener, die aktuell noch für Makkabi Frankfurt spielt aber in der nächsten Saison zu den Schachfreunden Friedberg wechseln wird. Kurios ist hierbei, dass in den ersten drei Runden alle 9 Spiele von Weiß gewonnen wurden. Entsprechend ausgeglichen war daher das Feld: Drei Spielerinnen hatten 2 Punkte und drei Spielerinnen 1 Punkt.
In der 4. Runde sollte die Vorentscheidung in der B-Gruppe fallen: Die Kasselerin Anne Lukas gewann gegen Carolin Diener und Elena Wallrabenstein spielte remis. Nach einem weiteren Sieg in der 5. Runde gewann Anne Lukas letztlich mit einem ganzen Punkt Vorspung vor Elena Wallrabenstein und Carolin Diener.
In der C-Gruppe (DWZ max. 900) setzte sich Sonja Wallrabenstein in der 3. Runde mit einem ganzen Punkt Vorspung vom Feld ab und baute diesen bis zur 6. Runde sogar auf 2 Punkte aus. Nach 6 Siegen in den ersten 6 Runden begnügte sie sich in der 7. Runde mit einem Remis wobei dies ganz und gar kein Großmeisterremis war, denn Sonja Wallrabenstein und Jasmin Jäger (Homberger SC) gaben die Partie erst remis als nur noch die beiden Könige auf dem Brett waren.
Ein ganz großer Dank gebührt dem Ausrichter, denn die Schachfreunde Bad Vilbel haben uns hervoragende Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und die Spielerinnen auch zu sehr zivilen Preisen verpflegt.
Udo Wallrabenstein
Frauenschach-Referent des Hessischen Schachverband e.V.
Ergebnisse:
Hessische Frauen-Schnellschach-EM 2011 A
15.05.2011 in Bad Vilbel
| Rangliste: Stand nach der 7. Runde | ||||||||||||
| Nr. | Teilnehmer | NWZ | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | Punkte | SoBerg |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Janotta,Steffi | 1943 | ** | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | + | 7.0 | 21.00 |
| 2. | Brendel,Bergit Dr | 2029 | 0 | ** | 1 | 1 | ½ | 1 | + | + | 5.5 | 13.75 |
| 3. | Ries,Jutta | 1899 | 0 | 0 | ** | 1 | ½ | 1 | 1 | + | 4.5 | 9.25 |
| 4. | Kaulfuss,Christa | 1666 | 0 | 0 | 0 | ** | 1 | 1 | + | + | 4.0 | 7.00 |
| 5. | Bluhm,Sonja Maria | 1918 | 0 | ½ | ½ | 0 | ** | ½ | 1 | + | 3.5 | 7.25 |
| 6. | Fröhlich-Dill,Ast | 1815 | 0 | 0 | 0 | 0 | ½ | ** | 1 | + | 2.5 | 2.75 |
| 7. | Lind,Stephanie | 1707 | 0 | - | 0 | - | 0 | 0 | ** | + | 1.0 | 0.00 |
| 8. | Wich,Manuela | 1356 | - | - | - | - | - | - | - | ** | 0.0 | 0.00 |
11.05.2011
![]() | HERZLICH WILLKOMMEN IN FRIEDBERG Melanie Ohme (20) neues Burgfräulein! | ![]() |

WIM Melanie Ohme, 56-fache deutsche Nationalspielerin lächelt
in ihrem neuen Trikot der im Oktober startenden neuen
Saison in der 1. Frauenbundesliga entgegen.
Herzlich willkommen in Friedberg und viel Spass bei den Friedberger Burgfräuleins, Melanie!
Vielen Dank für das große Vertrauen das Du uns als Erstliga-Neuling entgegen bringst - wir wissen es zu schätzen und werden Dich nicht enttäuschen.
Liebe Grüße
René Gabel
Blue-Lightning
und
die Schachfreunde von 1891 Friedberg
DER VORSTAND
www.schach-friedberg.de
Erstes Interview mit Melanie Ohme nach dem spektakulären Wechsel
MO: Danke.
Welche Angebote lagen Dir vor?
MO: Hm, ist vielleicht nicht ganz passend, das so publik zu machen. Also vielleicht nur soviel: ich hatte Anfragen aus insgesamt 7 Vereinen.
Du hast lange für Leipzig gespielt, wieso wechselst Du?
MO: Es war natürlich keine leichte Entscheidung, mich von meinem Heimatverein zu trennen. Ausschlaggebend waren jedoch der Abstieg in die zweite Liga und die Tatsache, dass ich nicht mehr in Leipzig wohne und so auch zu den Heimspielen weit reisen müsste.
Und warum hast Du dich für Friedberg entschieden?
MO: An Friedberg gefällt mir vor allem, dass es sich um eine sehr junge und sympathische Mannschaft handelt. Für mich spielt das Mannschaftsklima eine sehr wichtige Rolle und ich bin mir sicher, dass ich mich in Friedberg sehr wohl fühlen werde. Außerdem habe ich in Friedberg die Möglichkeit, weiterhin an einem vorderen Brett zu spielen.
Was erwartest Du von Deinem neuen Verein?
MO: Was ich von meinem Verein erwarte? Hab ich mir noch gar keine Gedanken drüber gemacht. Also ich denke das Wichtigste ist wirklich, dass man sich wohl fühlt und mit offenen Armen empfangen wird.
Ist es für Dich etwas besonderes in einem jungen Team zu spielen? Die Spielerinnen sind zwischen 15-28, mit Ausnahme von Eva Repkova, die 36 ist, aber nur 2 Spiele letzte Saison gespielt hat.
MO: Eine junge Mannschaft hat auf jeden Fall noch viel Potential und Ehrgeiz - zwei wichtige Kriterien um erfolgreich zu sein.
Wen hättest Du gerne noch im Team dabei? An welchen Spielerinnen ist Friedberg interessiert?
MO: Ich würde gerne mit Lena Levushkina in einer Mannschaft spielen. Wir waren schon bei der Olympiade in Khanty-Mansijsk in einem Team und haben uns sehr gut verstanden.
Welche Chancen/Platzierung räumst du Friedberg für die kommende Saison ein?
MO: Ich glaube, dass die Friedberger Spielerinnen gute Chancen auf eine Platzierung im vorderen Mittelfeld haben. Allerdings handelt es sich um die erste Saison in der ersten Bundesliga: da heißt es wohl erstmal Erfahrungen sammeln und mal schauen, wie es so läuft. Einen Abstieg halte ich jedoch für sehr unwahrscheinlich und wer weiß, vielleicht können wir ja sogar ganz vorne mitspielen...
Die Friedbergerinnen spielen in einem eigenen Trikot, wie findest du das??
MO: Ich denke eine einheitliche Mannschaftskleidung ist auch beim Schach eine gute Sache. Sie stärkt nicht nur den Teamgeist, sondern sieht auch noch gut aus :-) Und es ist eine gute Möglichkeit Sponsoren zu gewinnen...
Welche Turniere stehen demnächst bei Dir an?
MO: Gute Frage. Ich habe gemerkt, dass es leider nicht so einfach ist während des Studiums an Turnieren teilzunehmen. Z.B. kann ich weder die Europameisterschaft der Frauen, noch die Deutsche Einzelmeisterschaft spielen, da ich mich gerade in der Prüfungsphase befinde. Im Sommer werde ich mich dann aber wieder auf Schach konzentrieren und hoffentlich auch einige Turniere spielen können.
Vielen Dank, Melanie für das nette Interview. Alles Gute für den Neustart in Friedberg und Dir und den anderen Friedberger Burgfräuleins alles Gute für die Ende Oktober startende Saison in der 1. Frauenbundesliga.
MO: Danke, ich werde es ausrichten. ;-))
02.05.2011
Im Deutschlandteil in der Europa-Rochade
28.02.2011
Schade My-Linh!
My-Linh Tran (15) verliert das Finale der Hessischen Frauenschacheinzelmeisterschaft
Am vergangenen Wochenende fand in Groß-Gerau die diesjährige Hessische Fraueneinzel-meisterschaft statt. 37 Spielerinnen fanden sich in der Gothe-Schule ein, um in 3 Klassen ihre Sieger zu ermitteln. In der A-Gruppe spielte die erst 15 jährige My-Linh Tran mit, die in der abgelaufenen Saison erfolgreich beim Frauenbundesligaaussteiger der Schach-freunde 1891 Friedberg an den Start ging. Nach 5 Runden lag sie gemeinsam mit Jutta Ries vom SC FK Babenhausen 1994 mit 4 Punkten gleich auf. Zur Ermittlung der Hessen-meisterin sieht die Turnierordnung einen Stichkampf per Schnellschachpartie bei Punktgleichheit vor. Diese endete zwischen den beiden Damen Remis, so dass ein weiterer Stichkampf, diesmal eine Blitzpartie über den Titel entscheiden mußte. Dieser fiel zu Friedbergs Bedauern leider zugunsten Jutta Ries aus, die sich künftig Hessenmeisterin 2011 nennen darf. Herzlichen Glückwunsch. Nächstes Mal gewinnst du My Linh in Friedberg! Dritte wurde Astrid Fröhlich-Dill mit 3 Punkten aus 5 Partien vom SV 1920 Hofheim.
25.02.2011
Scoring List of Friedberg
| Punkte | Partien | Score | |
| Eva Repkova | 1 | 2 | 50,00% |
| Deimante Daulyte | 6 | 7 | 85,71% |
| Adriana Nikolova | 6 | 7 | 85,71% |
| Lyubka Genova | 1,5 | 2 | 75,00% |
| Irina Bulmaga | 2 | 2 | 100% |
| Melinda Goczo | 5,5 | 7 | 78,57% |
| Lili Toth | 6,5 | 7 | 92,85% |
| My-Linh Tran | 4 | 5 | 80,00% |
| Katharina Pralle | 1,5 | 3 | 50,00% |
Wir bedanken uns bei allen Spielerinnen für ihren grossen Einsatz und gratulieren zum Aufstieg in die 1. Liga.
23.02.2011
Friedberger Schachfrauen am Ziel
Zum Artikel Frankfurter Neue Presse vom 23.02.2011
21.02.2011
Friedberg in der 1.Frauenschachbundesliga

Teamkapitän Udo Wallrabenstein, Eva Repkova, Melinda Goczo, Lili Toth, Vorsitzender Sfr. Friedberg Martin Herwig-Päutz, Deimante Daulyte, Adriana Nikolova, My-Linh Tran, Trikotsponsor Agentur Blue_Lightning René Gabel
19.02.2011
In Leipzig im Einsatz
| Eva Repkova (36) | My-Linh Tran (15) |
| Elo 2437 | Elo 1854 |
| Nr. 40 der Frauenweltrangliste |
16.02.2011
Frankfurter Neue Presse
Showdown für Burgfräuleins
Zum Artikel Frankfurter Neue Presse vom 16.02.2011
12.02.2011

23.12.2010
Wir wünschen allen Kunden
ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr!
15.12.2010
Frankfurter Neue Presse
Nr. 2 in Spanien, Nr. 1 in Rumänien
Nachdem sie das Teilnehmerfeld nach sechs der insgesamt neun Runden noch angeführt hatte, landete die «an Nummer 4» gesetzte 21-jährige Litauerin (Woman Grand Master) nach dem abschließenden Remis gegen die vorab «an 2» eingestufte Rumänin Alina L‘ami letztlich auf Rang 2 und hatte damit 10 Elo-Punkte gewonnen.
Unterdessen sicherte sich die ebenfalls im Friedberger Zweitliga-Topteam mitwirkende Rumänin Irina Bulmaga die rumänischen Landestitel im Blitz- und im Schnellschach. Die Titelkämpfe waren vom 10. bis 12. Dezember in Brasov (Kronstadt) abgewickelt worden.
| Deimante Daulyte | Irina Bulmaga |
Zum Zeitungsartikel Frankfurter Neue Presse vom 15.12.2010
08.12.2010
2. Frauenbundesliga Mitte
07.12.2010
Goczo gelingt Durchbruch
Frankfurter Neue Presse
Zum Artikel Frankfurter Neue Presse vom 07.12.2010
15.12.2010
Blue_Lightning
Neuer Trikotsponsor der Schachfreunde Friedbergvon links: Melinda Goczo, Deimante Daulyte, Lili Toth, René Gabel (Trikotsponsor), Irina Bulmaga, Adriana Nikolova, Lyubka Genova
30.11.2010
Frankfurter Neue Presse
Deimante bittet ans Brett
Zweite der Ungarischen Frauen-Meisterschaften: Friedbergs Lili Toth (24)Ein prall gefülltes Wochenende liegt vor den Schachfreunden Friedberg.
Friedberg. Freunde und Könner des königlichen Spiels, aufgepasst! Die Schachfreunde Friedberg, heuer erstmals im Rahmen ihres 119-jährigen Bestehens in der 2. Frauen-Bundesliga Mitte vertreten, laden für diesen Freitagnachmittag zu einem Simultanschach-Turnier in die Cafeteria der Adolf-Reichwein-Schule (Saarstraße) ein. 20 Spieler/ innen, gleich welchen «Schach-Könnens», bietet sich dabei die Möglichkeit, sich in der Zeit von 17 Uhr an (bis gegen 21.30 Uhr) mit Friedbergs Großmeisterin Deimante Daulyte (aktuell Brett 2 der litauischen Nationalmannschaft) zu messen. Deimante ist 21 Jahre jung, «WGM» (Woman Grandmaster, höchste Stufe, die im Frauenschach erreicht werden kann), war u. a. auch bei der Schach-Olympiade in Sibirien am Start und studiert Deutsch.
«Ganz egal, ob mit der Enkelin auf dem Schoß oder aber hochkonzentriert als ambitionierter Vereinsspieler – jeder ist herzlich eingeladen, am Freitagnachmittag zum Simultan zu erscheinen», teilte Martin Herwig-Päutz, 2. Vorsitzender der Schachgreunde von 1891 Friedberg, mit. Anmeldungen (ohne jegliche Altersbegrenzung) sind via Homepage bzw. Facebook oder aber telefonisch bei Herwig-Päutz unter (0 60 34) 93 06 09 oder 01 520 - 60 01 975 möglich. «Und wenn jemand einfach unangemeldet am Freitag erscheint und mitspielen will, so geht das garantiert auch noch», so Friedbergs Vereinsvize.
Ursprünglich hatten die Friedberger für das Simultanschach-Turnier den Montagvormittag – quasi während der Schulzeit – ins Auge gefasst. Da aber Deimante Daulyte dann schon wieder zu einem Turnier in Spanien unterwegs sein wird, wanderte man zunächst auf den Freitagvormittag. Und wieder galt es mit dem für diesen Zeitpunkt an der Adolf-Reichwein-Schule terminierten Elternsprechtag eine Hürde zu nehmen – so dass man schließlich beim Freitagnachmittag gelandet war.
Samstag und Sonntag sind dann wieder ganz dem Geschehen in der 2. Frauenbundesliga Mitte gewidmet, wobei die Friedbergerinnen das acht Mannschaften umfassende Klassement mit 6 Punkten/15,5 Brettpunkten anführen und als Topfavorit auf den Aufstieg in die 1. Liga gelten. Auf den nächsten Plätzen folgen: 2. SV 1920 Hofheim 4/10,5; 3. BSV Weißblau Allianz Leipzig 4/9; 4. SV Medizin Erfurt 2/6,5; 5. SC Leipzig Lindenau 2/5,5; 6. SV Wattenscheid 0/3; 7. TSV Zeulenroda 0/2,5; 8. Chemnitzer SC Aufbau ‘95 0/1,5.
Der Samstag sieht den Tabellenführer von 14 Uhr an in der Adolf-Reichwein-Schule gegen den Tabellenvierten und Erstliga-Absteiger SV Medizin Erfurt in Aktion. Tags darauf rauchen dann ab 9 Uhr an gleicher Stelle gegen den SV Wattenscheid die Köpfe. In beiden Vergleichen gelten die international überragend besetzten Gastgeberinnen, die neben Deimante Daulyte vermutlich mit fünf «WIM» (Woman International Master) antreten werden, als ganz klarer Favorit.
Zum Artikel Frankfurter Neue Presse vom 30.11.2010
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Bei
Nichteinhaltung werden rechtliche Schritte eingeleitet und
Schadensansprüche nach der aktuellen Rechtssprechung geltend gemacht.























